Soll ich´s wirklich machen, oder lass ich´s lieber sein? #fettesbrot

Philosophie am Morgen – #2 My Name is Donald Trump and I drive in to a bridge… I don´t care!
Juli 17, 2018

Soll ich´s wirklich machen, oder lass ich´s lieber sein? #fettesbrot

Guten Tag werte Leser,

der Titel ist in vielen Köpfen unserer Generationen Programm. Die jüngeren Generationen werden diesen Titel eventuell noch nicht kennen und deswegen gibt’s am Ende des Textes den Link zu YouTube. Es geht hier aber nicht um die Band Fettesbrot, sondern um die Selbstverwirklichung. Um die Eigenverantwortung zum Leben und jene Fragen die man sich dazu stellt oder stellen wird.

Warum schreibe ich das? Ich war gerade wie jeden Morgen über meine Bildungsphase (im Homeoffice), aus meinem B.O.S.S.-Day den ich entwickelt habe, um mein Leben als Unternehmer besser strukturieren zu können. Da saß ich also gerade mit meinem wunderschönen Füller über mein geliebtes Lebensjournal und fing an zu schreiben:

Alte Bücher, Buch, Alte, Bibliothek, Bildung, Archiv

(Bild:Pixabay)

„Guten Morgen werte Leser,

(jetzt überlegte ich gerade… Moment, warum sollte ich warten bis ich abkratze, dass meine Gedanken gelesen werden können, die eventuell den ein oder anderen Geist dazu bewegen können, sich in dieses wunderbare Abenteuer Selbständigkeit und damit Freiheit zu wagen!? Es gibt doch schließlich genügend junge Menschen, die denselben Weg wie du einschlagen wollen, also die Selbständigkeit und mit sich hadern und sich fragen: Soll Ichs wirklich machen, oder lass Ichs lieber sein? Ich bin ja jetzt schon seit dem ich 18 Jahre jung war selbständig und seit über 2 Jahren in der Vollzeit selbständig, da kann ich sicher die ein oder andere Erfahrung von mir teilen – so selbstbewusst bin ich. Zumal meine Mitreisenden in meinem Unternehmen diese Art von Kommunikation auch schätzen und ich dazu was Gutes machen kann und mich dabei glücklich, da ich das Schreiben liebe!)

ich habe eine Idee!

Unterschrift“

So und da ich hier eh einen so tollen BLOG habe und schon lange die Weichen dafür gestellt hatte, aber ich mir immer die Frage gestellt habe: Soll Ichs wirklich machen, oder lass Ichs lieber sein… habe ich mich entschieden, wie doch sooft in meinem Leben, die Angst und die Zweifel abzulegen und hier diese Art von BLOG zu starten.

Für wen ist er? Ich sage Euch für wen er nichts ist: Stinkstiefel, Miesepeter, Quacksalber und für jene, die eh alles besser wissen – Ihr dürft gerne vor der Tür warten 😉 Für alle die sich also nicht zu jener Fraktion der Negativ-Menschen zählen, ist diese Philosophie hier eine gelunge kleine Abwechslung, die zum Denken anregt. Ich betone zum Denken und nicht um sich Gedanken zu machen.

Ein kleiner aber ganz feiner Unterschied, das habe ich von meinem Personal Coach gelernt. Diese Unterscheidung erst zu treffen und sich darüber „Gedanken“ zu machen, hat mich zum Denken bewogen.

Als ich damals in meiner Ausbildung zum Security, also zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit war, habe ich zum ersten Mal mit dem Gedanken machen begonnen. Warum? Nun, als ehem. Hauptschüler waren mir Bücher fremd und ich habe lieber mit der DMX in Hip abgehängt oder danach mit meinen Zockerfreunden CS gezockt. Irgendwann habe ich mir gedacht, ich sollte doch mal lieber schauen, dass ich wenigstens eine Mittlere Reife bekomme und hatte Glück: Der M-Zweig wurde von Freistaat Bayern ins Leben gerufen. Mein Freund NeMo ging gar ein Jahr früher hin und ich blieb noch auf der Hauptschule, bis ich den endgültigen Entschluss fasste, diesen Schritt zu wagen. Als ich also da war und die ersten Stunden auf der neuen Schule verbrachte sagte ich den legendären Satz zu NeMo: Alda NeMo, hättest du mir nicht früher sagen können, dass hier so viele heiße Chicks rum laufen, dann wäre ich schon früher gekommen…“ Ja, die Worte von pubertierenden jungen Männern sind schon immer schön. Wir amüsierten uns köstlich und lachten. In meinem Kopf war bis ich 18 wurde für Bildung, nur unter Zwang Platz, weil es sein musste. In meiner Ausbildung jedoch änderte sich was, als ich in einer meiner 12 Stunden Nachtschichten, ich weiß es noch als wenn es gestern wäre, ein Buch in die Hand bekam. Warum nahm ich überhaupt dieses Buch in die Hand? Ich habe an einem Samstag eine unvorhergesehene Brandschutzüberwachung übernommen und musste in einer Hypo die Nach verbringen. Da ich kurzfristig angerufen wurde, musste habe alles vergessen was ich sonst mitnahm um meine Zeit zu vertrödeln oder zu verblödeln. Ein Tag der mein Leben veränderte. Ich nahm dieses Buch in die Hand, welchen Titel ich heute nicht mehr kenne und fing aus Langeweile an dieses Buch zu lesen: Es handelte um einen Unternehmer der ausbricht und komplett von vorne begann und dass alles auf einer Insel im Nichts! Ich verschlang dieses Buch und war fasziniert von dem was ein Buch oder besser, Worte mit mir machen konnten. Das war ein Schlüsselerlebnis in meinem kurzen Leben und ich fing nun an mir Gedanken über mein Leben zu machen… Was will ich? Wer bin ich? Was mach ich? Diese Gedanken kamen und gingen mit jeder Party die ich damals noch zu Haufe feierte und das mit genügend Alkohol… der Prozess bis heute war langwierig und rückwirkend betrachtet, genau richtig. Was sind schließlich schon 14 Jahre Entwicklungszeit, wenn man bedenkt, dass die Römer nahezu 1000 Jahre für Ihre Entwicklung bis zum Niedergang brauchten?

Mann, Silhouette, Birne, Licht, Idee, Zündende

(Bild:Pixabay)

Mein Coach erwähnte nur in einem Nebensatz den Unterschied von Gedanken machen und Denken: Gedanken machen ist, planloses denken ohne direktes Ziel. Mein Freund NeMo sagte einst mal zu mir, als wir auf die alte Gredl (Zug) warteten:

„Corni, hör mal her, ich hab was neues (das war ca. 2001): Du denkst was du denkst, wenn du denkst was du denkst, denn das Denken der Gedanken ist gedankenloses denken.“ Er grinste breit und ich konnte musste diesen Spruch auch sagen können, wusste aber noch gar nicht was für einen Schatz mein Freund hier mir in meinen Kopf pflanzte.

Unglaublich und in diesem Coaching sagte Achim also. Denken hingegen ist ein gezieltes Gedanken machen. Cornelius, stell dir Fragen und mach dir gezielt darüber Gedanken und finde Antworten. Intuitiv wusste ich, er meint mein Lebensjournal (das ich übrigens vor 2,5 Jahren von BodoSchäfer bekommen habe, es war der Aufbruch in eine neue Welt), ich tat dies also schon eine längere Zeit und wusste aber gar nicht darum Bescheid. Kennst du das? Wenn man plötzlich etwas erfährt, warum man etwas macht und man weiß, geil, das mach ich ja schon immer, und jetzt weiß ich auch noch warum! Dieser AHA-Effekt war es!

Damit fange ich heute also mal einfach an meine Erkenntnisse aus den letzten 14 Jahren Selbständigkeit zusammen zu tragen und meinen Mitmenschen zu Verfügung zu stellen:

1# Gedanken zu machen IST NICHT zu Denken

Und warum heißt der Artikel jetzt nicht so? Sondern wie oben? Weil der Weg das Ziel ist 😉

Wie hat Dir das gefallen? Übrigens wenn  Rechtschreibfehler, Grammatik oder ähnliches gefunden wird, sagt mir es bitte. Ich bin nämlich der Typ, der nicht warten kann bis zur Veröffentlich und deswegen sofort alles haben oder tun möchte… die 72h Regel (Darüber das nächste mal!) Word muss reichen!

Liebe Grüße

Cornelius

 

CT

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